Neue Software

MetMaX

„Was muss ich messen“ statt „Wie muss ich messen?"

Auf dieser Kernfrage basiert die µCMM Bediensoftware MetMaX. Die Bedienung des Mikrokoordinatenmessgerätes ist darauf ausgelegt, dass der User über kein spezielles Messtechnik- oder Anwenderwissen verfügen muss um das Messgerät bestmöglich nutzen zu können. Das Wissen, wie 3D Daten erfasst und ausgewertet werden, ist Teil der µCMM Software MetMaX.

Sobald der CAD Datensatz eines Bauteils geladen und ausgerichtet wurde, wählt der Anwender per Mausklick, welche GD&T bzw. PMI (Product Manufacturing Information) Merkmale gemessen werden sollen. MetMaX wählt automatisch die passende Messstrategie zur 3D Messung des Bauteils. Die µCMM-Software berechnet automatisch Antastrichtungen (von oben oder seitlich), Kipp- und Rotationswinkel sowie Verfahrwege in XYZ. Bevor die Messung gestartet wird, sichert eine virtuelle Simulation den kollisionsfreien Messablauf. Die Messung wird vom Bediener per Mausklick gestartet und erfolgt dann völlig automatisch. Nachdem das Bauteil in 3D gemessen wurde, werden die 3D Daten ebenfalls automatisch ausgewertet. Sollen z.B. Formabweichungen bestimmt werden, entscheidet µCMM mit MetMaX eigenständig, welche geometrische Form (Zylinder, Ebene, Kugel etc.) eingepasst werden muss. Ein Reportingsystem basierend auf Microsoft Word, gibt i.O./n.i.O. Angaben weiter.

Unserer Meinung nach müssen Messsysteme nicht nur in der Lage sein, Bauteile in der nötigen Genauigkeit zu messen,
sondern jederzeit und unabhängig vom Wissen oder der Erfahrung des Bedieners Daten erfassen und auswerten können.

In MetMaX Algorithmen steckt Expertenwissen zur optischen Messtechnik


MetMaX rückt µCMM auf eine weitere, neue Stufe der Messtechnik. In den Algorithmen hinter MetMaX stecken mehr als 15 Jahre Erfahrung, Wissen und technologischer Vorsprung im Bereich optisch messen. Das ermöglicht heute eine neue Art der Nutzung eines hochgenauen optischen Messsystems, von dem vor allem die Fertigung profitiert. Um Bauteile messen zu können, müssen sich Bediener keine Gedanken mehr zur Messstrategie machen. Das nimmt ihnen die intelligente Algorithmik von MetMaX ab. Das optische Koordinatenmesssystem µCMM ist damit nicht länger „nur“ ein Messmittel, das basierend auf einem flächenhaften und robusten Verfahren komplexe Geometrien hochgenau erfassen kann.

In Kombination mit der Bediensoftware MetMaX haben wir bei Bruker Alicona unsere ganzheitliche Definition von einem „produktionstauglichen“ Koordinatenmesssystem umgesetzt, das über die grundlegende Anforderung der Messmittelfähigkeit hinausgeht. Wir sehen Produktionstauglichkeit in einem Kontext, bei dem auch der Faktor Mensch bzw. Bediener in einer Produktion berücksichtigt wird.

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